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Wandelbar, wunderbar

Artikel von Eric Zwang-Eriksson in der Augsburger Allgemeine vom 12.3.2016

 

„Bye Bye Blackbird“ im New-Orleans-Marching-Band-Style, „Moondance“ von Van Morrison als getragen mondäne Slow-Swing-Nummer, „Inda Commune“ von Jazul in rappender Jazzrock-Variante: Immer gab das Augsburger Sextett „Jazzentiel“ der Musik einen anderen Dreh. Passend dazu erinnerte die Stimmung im gut besuchten Reese Garden eher an ein Rock-Konzert denn an einen gesitteten Jazz-Event.

 

Während eines Jazz-Workshops mitWolfgang Lackerschmidin der Propstei St. Gerold (Österreich) hatten Thyra Templiner (Saxophon), Wolfgang Weber (Trompete), Heiner Lehmann (Gitarre), Andreas Scharf (Bass) und Herbert Heim (Schlagzeug) sich kennengelernt. Das zufällige Treffen führte zum Quintett Jazzentiell, dass es sich zur Aufgabe macht, dem Jazz eine innovative Richtung zu geben.

 

Für Jazzentiell ist die Essenz des Jazz nicht der Swing, sondern das Experimentieren und der Versuch, nicht immer die gleichen Jazz-Standards auf die gleiche Art zu spielen. Ein lobenswerter Ansatz, der durch die wandelbare und wunderbare Stimme der Frontfrau Susanne Olbing, die als „Special Guest“ den Abend bereicherte, voll aufging.

 

Wo die Rhythmusgruppe solide Teppiche legte, die beiden Bläser feine Sätze aus ihren Instrumenten jagten und die Gitarre mit reizvollen Hommagen an Georg Benson solierte, war es die Stimme, die dem Ganzen die glitzernde Krone aufsetzte. Facettenreicher kann eine Vokalperle kaum agieren.

 

Den gesamten Artikel samt Fotos finden Sie in der Onlineausgabe der Augsburger Allgemeinen: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wandelbar-wunderbar-id37203897.html